Danke für die Blumen

Die ältere Kollegin steht an ihrem Schrank im Lehrerzimmer und hält ein großes Geschenk in den Händen. Stolz guckt sie in die Runde. „Hab‘ ich von meiner Fünften gekriegt. Einfach so.“

Dieser Satz – aus dem schönen Lehrerfilm „Der Wald vor lauter Bäumen“ ist zu einem Running Gag bei meinen Lehrerfreunden und mir geworden. „Hab‘ ich von meiner Fünften gekriegt.“ Pause „Einfach so.“
Und in den letzten Tagen muss ich immer daran denken. Das Schuljahr nähert sich unaufhaltsam seinem Ende und damit auch der Abschied von meiner Klasse, die ich vier Jahre lang bemuttert, unterrichtet, angemeckert und betreut habe. Und ich weiss jetzt schon, dass ich von denen GAR NICHTS bekommen werde. Nicht mal eine blöde Rose von der Tanke. Keine Tafel Schokolade, nicht mal einen Kugelschreiber.

„Ach lass mal,“ sagt Frl. Krise „die werden dir schon einen Strauß Blumen schenken.“
„Nein, das werden die nicht. Da kommen die gar nicht drauf. Wollen wir wetten?“
Das müssten die organisieren, da müssten die sich absprechen, einer müsste was kaufen, Geld einsammeln, das Gekaufte auch mit in die Schule bringen – dazu müsste man in die Schule kommen…. alles viel zu kompliziert. Und es ärgert mich jetzt schon, dass ich nichts kriegen werde. Warum eigentlich? Lege ich besonders viel Wert auf eine Rose von der Tanke oder türkisches Gebäck? Nein! ich mag keine Schnittblumen und die gehen bei mir auch immer schnell ein. Vasen habe ich auch keine guten und Süßigkeiten – ach, naja.

Trotzdem will ich was bekommen.

Ich sehe es schon vor mir. Der letzte Schultag. Ich habe meiner Klasse gerade die Zeugnisse übergeben, sie dann in die Freiheit entlassen und begebe mich ins Lehrerzimmer. Dort sitzen schon ein paar Fachlehrer („Muss ich da eigentlich kommen? Ist doch sowieso nur Klassenunterricht und bei der Zeugnisübergabe muss ich doch nicht dabei sein – war ich doch noch nie…“) und einige Klassenlehrer sind auch schon da. Und dann geht der Konkurenzkampf los. Wer kommt mit dem dicksten Blumenstrauß? Wer hat die meisten Flaschen Wein, die schönsten Karten und das dollste selbstgebastelte Geschenk? Demonstrativ wird dann alles auf einem Tisch abgestellt. „Hach, wie soll ich das alles nach Hause schleppen?“
„Möchte jemand Baklava? Ich hab‘ schon soooo viel davon gegessen. Hier nimm‘!“
„Guck‘ mal, wie süß, ein Buch mit Fotos, haben Sie ganz alleine gemacht. Süß. Ach das hat mich richtig gefreut.“
Und ich? Ich sitze da, mit einem Glas Sekt oder einem Kaffee und null Blumen und null Geschenken. Voll peinlich. Neidisch und traurig gucke ich auf die Schätze der anderen. Weil ich nichts geschenkt bekommen habe, kommt auch keiner an meinen Tisch. Also sitze ich da alleine und werde immer trauriger. Ich denke: Diese undankbaren kleinen Mistpocken. Vier Jahre rauben sie mir den letzten Nerv, ich reiss mir den Arsch für die auf und dann gibt’s nicht mal ’ne läppische Tankenblume.

Es kommen immer mehr beschenkte Kollegen ins Lehrerzimmer. Die Arme voll mit Blumen und Flaschen. Manche müssen sich von den Schülern noch ihre Blumen tragen lassen, weil es so viele sind. „Kannst du hier abstellen. Vielen Dank Mohamad, lieb von dir, dass du mir geholfen hast. Und sag‘ den anderen noch mal, wie sehr ich mich über die Blumen gefreut habe.“

Ich hasse sie alle. Die beliebten beschenkten Kollegen. Die kriegen soooo viel. Viel zu viel und ich – nichts. „Frau Freitag, was ist denn mir dir? Du siehst ja so bedrückt aus.“ Und dann kommen sie mir auch noch auf die Tour. Schrecklich.

ABER HALT!!!! ES MUSS JA GAR NICHT SO WERDEN!!!!
Zum Glück gibt es ja Frl. Krise. Seit Tagen spreche ich ja mit ihr über nichts anderes mehr. „Frl. Krise, es ist so schrecklich, die werden mir nichts schenken…“
Und eben ruft sie mich an: „Frau Freitag, ich habe DIE Idee. Du kaufst dir einfach selbst einen riesen Strauß Blumen und den ganzen Schnulli. Und wenn du morgens kommst, dann schmuggelst du das alles in die Schule und dann ab damit ins Lehrerzimmer.“
„SUUUUPER!!! Das ist GENIAL. Ich mach so Geschenkkisten – so Schuhkartons, die ich einwickle in Geschenkpapier. Ganz viel.“
„Ja genau und dann sagst du ’nein, das werde ich erst zu Hause auspacken.‘ und du kannst dir die Blumen ja so sogar aussuchen.“

Ha, Frl. Krise made my day. Jetzt kann ich ganz unbeschwert auf die Ferien warten. Echt geniale Idee. Danke Frl. Krise. Was würde ich ohne dich nur machen?

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Allgemein

41 Gedanken zu “Danke für die Blumen

  1. Großartige Idee, Frau Krise!

    Ich habe übrigens dieses Jahr ähnliche Befürchtungen.
    Letztes Jahr hatte ich die auch, aber da hat meine Chaostruppe es geschafft und mir ein ganz tolles Geschenk gemacht. War viel persönlicher als die blöden Schwimmbad-Gutscheine, die der Konkurrenz-Kolleg bekommen hat.

    Dieses Jahr – das wird nix, die haben weder Zeit noch Bock noch Kohle um was zu organisieren 😉

  2. Ach, das Thema mit den Geschenken!?!

    Ich empfinde das als ziemlich zwiespältig. Eigentlich dürfen wir ja gar nichts annehmen, was einen materiellen Wert hat (gilt, glaube ich auch, für Angestellte).
    Das nächste Problem: Wohin damit? Ich habe in den lezten Jahren immer T-Shirts mit Klassenfoto bekommen (max. zwei Mal getragen, dann verschwindet das im Schrank) Als Grundschullehrerin malen mir die Kinder auch immer sehr viele Bilder. Auch da stellt sich irgendwann die Frage: wohin damit?

    Aber ich gebe Ihnen natürlich recht: ein Geschenk zubekommen, ist immer was tolles, egal was es ist. Aber eigentlich freue ich mich noch mehr über ein ernst gemeintes „Danke für die schöne Zeit“ am Ende eine Schuljahres, eines Ferienabschnitts, eines Tages…
    Das kann man sich aber leider nicht selbst mitbringen.

    Einen schönen Abend noch wünscht Frau Reiter

    • der letzte Absatz trifft’s genau… danke dafür 🙂
      T-Shirt: Selbst geschenkt habe ich mir mal eins mit vorne „Nein, ich habe die Klassenarbeiten nicht dabei.“ und hinten „Ja, Ihr dürft das abschreiben!“

      • schön. sehr schön. ich wollte mir mal eins machen mit : ruhe jetzt und hinten : mütze ab. mach ich nächstes jahr.

    • Ich war dieser Tage wandern. In einem Sackgassendorf am Ende der Welt stand eine Holzbank vor dem Haus, auf der geschnitzt stand: „In Erinnerung, Klasse 4c, 2010“

      Liebe Frau Freitag, liebe Frau Reiter! Nun überlegt Euch mal, Ihr bekämet jedes Jahr eine solche Bank geschenkt? Da wäre die Wohnung, das Haus, der Vorgarten, der Hof schnell voll … dann doch lieber T-Shirts? 😉

      • stimmt auch wieder. allerdings – so eine bank…da würden die kollegen schon staunen.

      • Warum können die sich eigentlich nicht absprechen? Ein Jahrgang Bank, der nächste dazu passende Stühle usw. ? Dazu fällt mir noch ein: ich Laufe IMMER mit Kaffeetasse durchs Schulhaus, aber noch nie ist jemand mal auf die Idee gekommen, mir eine Tasse mit Foto zu schenken!

        Na ja, Lehrer sind schon ein undankbares Pack, dem man es nicht rechtmachen kann;-)

  3. Und was, wenn die dir ein Liedchen singen oder ein Gedicht aufsagen oder sowas? Oder du musst noch mal alle fotografieren und zeigst dann total coole und süße Fotos deiner Schüler rum im Lehrerzimmer. Vielleicht sogar Schüler in Aktion. Beim Nägel lackieren, schminken, Chips essen, Mitschüler ärgern, einen auf ganz dicke Eier in der Hose machen… Wär doch auch was, oder? Und ist auch irgendwie ne lebendige Erinnerung. Kann man ja auch ausdrucken.

    Übrigens hatten wir damals unserem Klassenlehrer zum 60. nen Präsentkorb geschenkt. Da wurde dann auch eingesammelt.

    Hmm… kannste nich nen anderen lehrer mal fragen lassen, ob sie was geplant haben? Der kann ja erzählen, was es bisher so gab und worüber sich Lehrer so freuen. 😉

  4. Ähhhh…Fr. Freitag, da fällt mir noch ein, dass ich eben bei dem Telefonat ganz vergessen hab dir zu erzählen, dass ich von meiner letzten Klasse voll das süße gerahmte Bild bekommen habe und ein dickes handtellergroßes silbernes Herz,…ach ja, und von den Eltern diesen schönen Blauregen, der inzwischen meinen Balkon so wunderbar beblüht…jaja… nette klasse war das….*seufz*

  5. Ach immer diese materiellen Dinge! Wer’s nötig hat. Da stehst du doch darüber.
    Und selbstgekaufte Blumensträuße machen sowieso am meisten Freude.

  6. Liebe Frau Freitag!
    Heute bin ich in den Buchladen, einfach so, um zu schauen. Da hab ich ihr Buch entdeckt, und weil ich den Namen echt witzig fand, hab ich angefangen zu lesen. Es war total toll! Ich wollte gar nicht wieder gehen, mir war das dann auch schon etwas peinlich, wegen den Verkäuferinnen. Naja. Auf jeden Fall wollte ich ihnen sagen, das ich großen Respekt vor ihnen habe, und mich freue, das es Lehrer gibt die so super sind wie sie . Ich hoffe sie kriegen noch ein Geschenk von ihren Schülern, das wäre sonst eine Schande. Aber die Idee, dass sie sich selbst eins machen ist auch gut.
    Liebe Grüße 🙂

    • liebe sophie, das ist nett. und schön, dass du das buch toll fandest. aber ein buchladen ist kein museum. man kann die bücher auch mitnehmen – also, wenn man die bezahlt. vielleicht schenkt es dir auch jemand. hallo, wer die sophie genauer kennt, der soll ihr mal das buch schenken. ach, weisst du was… geh doch einfach in den buchladen und klau es – meinen segen haste. aber lass dich nicht erwischen…

      • Sagen Sie nicht sowas, Frau Freitag.

        Ihr Buch wird doch schon hundertfach geklaut. 😦 Auf den einschlägigen Webseiten im Internet problemlos zum mal so mitnehmen. Manchmal ist das Internet voll doof. Müsen Sie mal Ihrem Verleger sagen, der soll da wegen UhG Beschwerde hinschicken, damit es gelöscht wird.

        Wer Frau Freitags Buch klaut ist Blöd!

  7. Aww.. 😦

    Die arme Frau Freitag.

    Wenn man wüsste, wo man das hinschicken kann, könnten wir Blogleser das ja übernehmen mit den Geschenken. Da würden die Kollegen aber neidisch gucken, wenn UPS plötzlich mit 3 Lieferwagen anrücken muss, um die Geschenke für Frau Freitag abzuladen. Und wenn sie dann noch das iPad auspackt…

      • Das mit der Anonymität ist schon so eine Sache. Hätten Sie hier z.B. eine Wunschliste von Amazon verlinkt, wer weiss was sie schon alles bekommen hätten! ^_^

      • kann man das nicht irgendwie anonym hinkriegen? der edvler weiss das bestimmt. ich würde mir vor allem büromaterial wünschen – so kulis und sowas.

      • Idriel hats schon gesagt, die Amazon Wunschliste sollte die Lieferadresse eigentlich für die Schenkenden unsichtbar halten.

        Zitat Amazon:

        Versandadresse:
        Artikel, die direkt von diesem Wunschzettel gekauft werden, werden an die Adresse geliefert, die Sie unten eingeben.
        Diese Adresse wird vertraulich behandelt und kann von niemandem gesehen werden, der ein Geschenk für Sie kauft, sofern Amazon der Verkäufer ist.

        Ausprobiert hab ichs nie.

      • Ich denke es ist einen Versuch wert – müsste eben nur der entsprechende „anonyme“ Account bei Amazon vorhanden sein.
        Ich würde was schenken – ich schwöre!

        Alternativ – kann man nicht etwas an eine Packstation-Nr senden?
        Allerdings würde das vermutlich trotzdem die Stadt verraten, wenn auch nicht den Namen des Empfängers….

      • wer organisiert das? macht das mal untereinander aus, meine lieber leserklasse. dazu braucht ihr ich doch gar nicht.

  8. Ja, die Adresse????
    Ach, lassen Sie das lieber. Nicht, dass Sie noch überfordert werden mit all den Geschenken.
    Ich als Schüler damals fand es auch nicht immer gerecht in der Schule: hier für den einen Lehrer etwas geben und da für den anderen und ja, alle müssen doch etwas bekommen. Ehrlich: Ich fand es total doof. Warum soll ich jemandem danken, der mich das ganze Jahr über schikaniert hat, der ungerecht ist (ja, es soll diese Lehrer geben) …
    Nun kann ich nur das beurteilen, was man hier im Blog liest. Bisher lese ich von einer engagierten Lehrerin, die Freude an ihrem Beruf hat.
    Und ehrlich: Brauchen Sie diese materielle Anerkennung wirklich?
    Ich hoffe doch, dass Sie darüber stehen und genau wissen, dass Sie sehr gute Arbeit geleistet haben.

  9. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, Ihre Schüler werden sich in den A…. beißen, weil sie Ihnen nichts geschenkt haben. Mittlerweilebin ich in den Dreißigern und einer der größten Fehler die ich in meinem Leben gemacht habe war, meinem Klassenlehrer von Klasse sieben bis Klasse zehn nicht die Füße zu küssen. Immerhin ist dieser Lehrer der Grund dafür, dass ich es von der Hausptschule zum Abitur geschafft habe. Sein Glaube an mich hat mich dazu bewegt mein Potenzial auszuschöpfen. An dieser Stelle mein größten Dankan Ihn. Vieleicht sollte ich Ihn mal besuchen.
    Danke Herr Bornträger, Vielen Dank

    sachma

  10. Ich hab ne Idee, wie Sie den Ehrgeiz Ihrer Schüler anheizen: Wenn möglichst viele da sind, stellen Sie sich vorne hin und erzählen, wie schnell das Jahr vorbei ging, hach, ihr seid ja alle schon so groß geworden … wenn ich an meine letzte Klasse denke, der Abschied war zwar traurig, aber voll schöööön, die haben mir, einen rIEsen Strauß Blumen geschenkt/ xyz gebastelt/ abc gemacht/ mno für mich organisiert/ whatever

    Dann fühlen Ihre Schüler sich herausgefordert und wollen UNBEDINGT, dass Sie von ihnen genauso schwärmen, wie von der Vorgängerklasse 🙂

    • die idee hatte frl. krise auch schon. und sie wollte die schüler sogar schon auf facebook aktivieren. mal sehen, vielleicht probiere ich das mal. nur – mal ganz ehrlich, wie mustafa immer sagt – von meiner letzten klasse bekam ich original eine läppische tankstellenrose. da konnte ich froh sein, nicht noch einen nackenklatscher zu kriegen.

      • Es muss ja nicht die letzte gewesen sein – vielleicht die vorletzte und dann denken Sie sich schön was aus – kann ja eh keiner nachvollziehen von denen! Und wenn die nicht glauben, dann sagen Sie „Fragt doch Frl Krise und Frau Herz, die bestätigen das!“

  11. Im Prinzip will man ja kein Geschenk, weil man so etwas einfach nicht nötig hat und drüber steht, man weiß doch, was man wert ist und kommt dann eines heisst es: „Ach, das wäre aber nicht nötig gewesen ….“ Wie es der Schüler macht, wird es verkehrt sein. Aber die Idee sich selbst zu beschenken, für den Wettbewerb im Lehrerzimmer, das ist genial.

  12. Ich muss jetzt schon bei dem Gedanken lachen, wie sie in aller Früh versuchen ins Schulgebäude schleichen und einen anderen Lehrer treffen, der auch vollgepackt mit Blumensträußen und Pralinen im Lehrerzimmer herumschleicht. Lässig wäre dann zu sagen „Ach Herr Müller, müssen sie nachher auch noch auf eine Hochzeit?“
    Naja. Weil sie es verdient hätten, würde ich für sie sogar als singendes Telegramm inkl. Blumenstrauß vorm Lehrerzimmer auftauchen und ein Ständchen im Sinne von „Die Klasse 10 Y liebt nur eine, und dass ist unsere Frau Freitag“ singen. Da würden ihre Kollegen aber gucken.

  13. Es ist doch überall gleich. Meine 10. geht ja auch, und ich habe schon jetzt ein „Geschenk“ angekündigt bekommen, welches ich niiiiiiiiiiiiiieeeee vergessen werde.
    Ehrlich gesagt, ich hab Angst, der Papa von diesem Herzchen/ Früchtchen ist Tatoovierer (ich hoffe, das stimmt so). Alternativ schreibe ich, der ritzt Bildchen in die Menschen.

  14. Schon mal drüber nachgedacht, dass die Geschenkeinflation der Angeberlehrer gefeked sein könnte 😉

    PS Kann mal jemand mit ´nem büschen Zeit einen Geschenkebringedienst für Frau Freitag und Frl. Krise organisieren? Das wär doch mal eine Schulshow 😆

  15. Pingback: Eine kleine Blogschau | bewerbung2011

  16. Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken, warum man keine Geschenke bekommt. Die Gründe dafür liegen wahrscheinlich nicht alleine bei Ihren „ach so schlimmen“ Schülern. Vielleicht sind sie einfach schlichtweg eine schlechte Lehrerin, die ihren Schülern nichts geben kann. Warum sollten die sich dann noch bei Ihnen bedanken? Ich bin auch Pädagogin und ich kenne Hauptschulen und ihre Insassen sehr gut – und meist bekommt man zuück, was man verdient. Und mal nebenbei – als Lehrerin hat man für einen verhältnismäßig entspannten Job richtig guts Geld, also tun sie mal nicht so, als ob sie so aufopfernd zu ihren Schülern waren und den Schulalltag so uneigennützig ertragen. Und falls Ihnen der Job doch zu „hart“ wird, dann werden sie doch einfach Konditorin. Aber das ist nichts mehr, mit Ausschlafen bis um 6. Und auch nicht 16:00Ur Feierabend.

  17. Ich hab 94 meinen Realschulabschluss gemacht, 97 Abi aufm TG.
    Niemand waere da auf die Idee gekommen, den Lehrern zum Abschied was zu schenken…
    In diesem Alter kommt man einfach nicht darauf, dass sich der Lehrer ueber so etwas freuen koennte.
    Genauso wie man ein gewisses Alter erreichen muss um zu wissen, dass jeder Handwerker froh ist, wenn man ihm einen Kaffee oder andere Getraenke anbietet.

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