Das Lust- und Frustprinzip

Nochmal zu Nenas Schule. Kann sein, dass es die gar nicht mehr gibt, da bin ich jetzt zu faul das rauszufinden, vielleicht möchte diese Aufgabe jemand übernehmen und uns dann davon berichten. Hier möchte ich allerdings mal genauer auf Nenas Pressekonferenz in ihrem damals noch nicht eröffneten Schulgebäude eingehen. Sie fragt da an einer Stelle einen Reporter:

„Würden Sie sich jeden Tag in einen Raum setzen, mit einem Menschen, den Sie nicht mögen – vielleicht – , mit dem Sie überhaupt keine Verbindung haben und sich von dem auch noch sagen lassen, wann Sie trinken dürfen, wann Sie aufs Klo gehen dürfen, wann Sie sich bewegen dürfen und wann Sie still zu sein haben?“

Leider antwortet der Reporter nicht auf ihre Frage. Aber ich verstehe auch gar nicht, was Nena damit sagen will. Sollen die Schüler denn nur dem Lustprinzip folgen und man hofft dann, dass die natürliche Neugier der Kinder sie schon zur Geometrie, Rechtschreibung und zum Sprache lernen treiben wird? Ich bin auch nicht zufrieden, mit unserem Schulsystem, aber Nena macht es sich da ein wenig zu einfach.

Die Schule soll die Kinder – zumindest die Jugendlichen- doch auch irgnedwie auf das spätere Leben vorbereiten, oder? Kann man sich denn da auch alles aussuchen? Kann man dann den Busfahrer fragen: „Möchten Sie jeden Tag in einem Bus sitzen, mit Menschen, die Sie vielleicht nicht mögen, irgendjemand sagt Ihnen, welche Strecke Sie zu fahren haben und die müssen Sie dann fahren und stellen Sie sich vor, Sie könnten gar nicht selbst entscheiden, wann Sie aufs Klo gehen können…“

Kann den eigentlich jeder Erwachsene immer genau das machen was er gerade will? Fällt es Kindern, die in ihrer Jugend rein nach dem Lustprinzip gelebt und gelernt haben denn später nicht unheimlich schwer, zu erkennen, dass die meisten Brufe ganz anders funktionieren? Glaubt denn Nena, dass ich jeden Tag fröhlich und einsatzbereit um 5 Uhr aus dem Bett springe, weil ich mir in diesem Moment nichts Besseres vorstellen kann, als einen Haufen unausgeschlafener Teenager zu unterrichten?

Aber okay, ich bin ja für alles zu haben. Stelle ich mir also das Nena-Konzept an meiner Schule vor. Die Schüler tauchen auf, wann ihnen danach ist – ich glaube das tun sie jetzt schon, also würde sich in dieser Beziehung gar nicht viel ändern.

Fremdbestimmtes Essen und Trinken…also, wenn bei mir jemand Hunger oder Durst hat, dann ich kann ich dem das tausend Mal verbieten, dann wird das Brötchen halt heimlich unter den Tisch gehalten und sie denken ich gucke nicht wird nochmal abgebissen. Also da kann ich Nena beruhigen in dieser Beziehung verhalten sich meine Schüler bereits recht autonom. Und dann wäre da noch das Aufsklogehenverhindern und die Tatsache, dass jemand den Schülern sagt, jemand, den die Kinder vielleicht gar nicht mögen, wann sie still zu sein haben….Nun, also bei mir hat sich in all den Jahren noch niemand in die Hosen gemacht und still sind unsere Schüler nie. Egal, wer das von ihnen erwartet.

Von dieser Warte aus betrachtet unterrichte ich also bereits an einer sehr freien Schule. Ich bin begeistert! „Nena, guck, guck, bei uns läuft das alles schon, was du forderst, komm‘ mal vorbei, vielleicht willst du deine Kinder zu uns schicken…“ Aber Nena wird mich fragen: „Ja lernen die denn da trotzdem was?“ Ich dann: „Na logo! Die lernen genau dann und das was sie wollen, genau so wie du dir das vorstellst. Die lernen, wie du unbemerkt das Schulglände verlassen kannst, wie du jemanden, der anders als du und die Masse ist fertigmachen kannst, die lernen, dass du erstmal immer sagst ‚War ich nicht‘ und dann erstmal abwartest, dass ein Junge mit vielen Freundinnen ein Player ist und ein Mädchen mit vielen Freunden eine Schlampe ist, die lernen, dass man sich von ungläubigen deutschen Lehrerinnen nicht den Islam erklären lässt und so einiges mehr. Alles Dinge, die sie für ihr derzeitige Leben gut gebrauchen können.

Also Nena, was sagst du? Wir haben die Antwort, schick‘ mal deine Kinder, die werden begeistert sein.

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17 Gedanken zu “Das Lust- und Frustprinzip

  1. Ist das jetzt eine besondere Art von Ironie die ich einfach nicht verstehe, oder hast du dich tatsächlich kein Stück mit Nenas Schulkonzept auseinandergesetzt?

  2. Nun ja, der Erwachsene sucht sich in der Regel seinen Job mehr oder weniger freiwillig aus, während es in Deutschland immer noch die Schulpflicht gibt (die, so weit ich weiß, fast überall sonst in Europa abgeschafft ist). Ich bin zwar auch keine Expertin, kann mich aber dunkel daran erinnern, daß es alternative Schulen gibt, die tatsächlich so arbeiten, daß die Schüler flexibel an den Stoff herangehen können, und die scheinen auch recht erfolgreich zu sein. Müßte man mal genauer recherchieren… Von dem Zeugs, was ich mir für diverse Prüfungen in der Schule eingepaukt habe, habe ich mindestens 95 % wieder vergessen: Schule = absolute Zeitverschwendung. Behalten habe ich das, was ich im Leben eh brauchte bzw. was mich auch wirklich interessierte. Das Interesse habe ich allerdings mitbringen müssen, es wurde in der Schule nicht geweckt. Aber immerhin wurde ich mit einer Hochschulzugangsberechtigung belohnt und kann mich jetzt höchst institutionell mit den wirklich interessierenden Dingen beschäftigen.

    • ****Von dem Zeugs, was ich mir für diverse Prüfungen in der Schule eingepaukt habe, habe ich mindestens 95 % wieder vergessen: Schule = absolute Zeitverschwendung. Behalten habe ich das, was ich im Leben eh brauchte bzw. was mich auch wirklich interessierte.****

      Klar habe ich fast alles wieder vergessen, was ich in der Schule gelernt habe, ist ja auch ganz in Ordnung so, denn das meiste brauchte ich entweder nicht oder es ist inzwischen eh wieder von neuen Erkenntnissen überholt.

      Was ich aber in der Schule _wirklich_ und _wertvolles_ gelernt habe, sind Strategien: Strategien zu Lernen, zur Problemlösung, Wissen, wo man nachschlagen muss, wie man formuliert etc… Und: wie man in so einem Betrieb klar kommt, dass man sich an gewisse Regeln halten muss, dass man eben auch mal mit jemandem klar kommen muss, den man nicht so mag, und so was wie Bedürfnisverzögerung etc.

      Brauche ich alles jeden Tag.

      Mir sind allzu freie Schulen nicht unbedingt suspekt, weil sie die Freiheit beim Lernen fördern, sondern weil sie einem nicht beibringen, später mal in einer Gesellschaft zu funktionieren, die eben gewisse Verhaltensstrategien von einem abfordert — z.B. in einer Ausbildung oder im Umgang mit Kollegen und Chefs (die man dann vielleicht auch nicht so mag, die aber immerhin die Güte haben, den monatlichen Gehaltsscheck rüberzuschieben).

      Trotzdem gehört in der Schule viel reformiert — allerdings beobachte ich anhand der zwei verschiedenen Volksschulen, mit denen wir Erfahrung haben, dass man nicht immer die große umfassende Reform oder mehr Geld braucht, sondern dass es auch innerhalb der bestehenden Regeln und Gesetze sehr viel Spielraum und gibt und es nur drauf ankommt, was man daraus macht.

      So long,
      Corinna

  3. Klar lern ich auch lieber die Dinge, die mich sowieso interessieren und die mir Spaß machen.
    Aber ich hab irgendwie Glück, dass mich neben Nagellackfarben, Wimperntusche und der neuen Kollektion von H&M noch jede Menge „wirklich wichtige“ Themen interessieren und ich deswegen im Studium und auch jetzt in der Ausbildung beim Lernen nie wirklich gelitten habe. Wie Du schon sagtest, wir Erwachsenen suchen uns unseren Job aus.

    In der Schule hat mich auch nicht jedes Thema interessiert, bei manchen Sachen musste ich mich richtig quälen. Was hat’s gebracht? Nun, vom Abi ganz mal abgesehen hab ich das unheimliche Glück, dank meiner Lateinkenntnisse auch Fremdwörter zu verstehen, die ich nie vorher gehört habe. Alle Fremdsprachen, die ich bis jetzt gelernt hab, sind mir total leicht gefallen, und das hauptsächlich weil ich mich als erste Fremdsprache mit Latein rumschlagen musste. Zu meinem Entsetzen musste ich feststellen, dass vieles (aber längst nicht alles!!) was ich mir in Mathe reinprügeln musste heute verdammt weiterhilft.

    Von selbst hätte ich (mindestens) diesen beiden Fächern null Aufmerksamkeit geschenkt. Garantiert.

  4. „Quälen“ ist das richtige Wort. Das ist doch das Tragische, daß gerade diejenigen, die es am nötigsten haben, nämlich die, die aus dem sogenannten bildungsfernen Milieu kommen, in der Schule nicht die nötigen Impulse bekommen, um sich vielleicht doch für etwas anderes als Nagellackfarben etc. zu interessieren. Offensichtlich ist das Lehrpersonal nicht in der Lage, den Stoff so zu präsentieren, daß diese Schüler aus der Bildungsferne herausgerissen werden. Wenn Lernen nur mit Qual und Repressionen verbunden wird, wie es bei diesen Schülern offensichtlich der Fall ist, ist es kein Wunder, daß sie sich verweigern.

    • Nein nein, das verstehst Du falsch: ich wurde nicht von meinen Lehrern gequält, ich musste mich durch dieses Scheißstoff quälen!
      Was soll „das Lehrpersonal“ denn Deiner Meinung nach anders machen? Den Physikunterricht ansprechender gestalten, indem dort Fingernägel bunt lackiert werden und daran dann die unterschiedlichen Wellenlängen des Lichts erklärt werden? *g*
      Wenn jemand nicht will, dann will er nicht. Da kann der Lehrer die Sache noch so schmackhaft machen, wenn die verzogenen und verwöhnten Gören (sorry for that) keinen Bock haben, dann haben sie keinen Bock. (das kenn ich doch noch aus meiner eigenen Schulzeit… *g*)

  5. falls es dich beruhigt *g, die schule vertreibt auch shirts im shop und hat in HH den gleichen Ruf wie die Rütli Schule hier in Berlin – ach… d. h. ja richtig wie in der ganzen BRD wegen des Bekanntheitsgrades *lol

  6. Diese „Null-Bock“-Haltung ist doch bloß die Reaktion der Schüler auf das am Gehirn vorbei agierende Schulsystem. Wenn sich die Schüler nach jahrelangem Schulbesuch nur für Fingernagelfarben etc. interessieren, sollte man sich vielleicht ersthaft fragen, ob da in der Schule nicht irgendwas gehörig schief läuft. Die Schuld nur bei den Schülern, Elternhäusern, Politikern etc., also bei den anderen, zu suchen, finde ich ein bißchen billig. Vielleicht macht der folgende Vortrag deutlicher, was ich meine:
    http://birkenbihl-com.magix.net/public/augsburg_vorwort.htm
    http://birkenbihl-com.magix.net/public/augsburg_01.htm

  7. ****Die Schuld nur bei den Schülern, Elternhäusern, Politikern etc., also bei den anderen, zu suchen, finde ich ein bißchen billig.

    Och, mal in den Elternhäusern nachzuschauen, halte ich schon mal für einen guten Ansatz… Es ist immerhin nachgewiesen, dass Kinder aus einem interessierten Elternhaus, in dem Bildung einen hohen Stellenwert hat, in dem gelesen, kommuniziert usw. wird, einen eindeutigen Vorteil haben.

    Was Schule an sich angeht, beobachte ich an der Schule meines Sohnes, dass innerhalb des Bestehenden sehr viel machbar ist, wenn der gute Wille aber auch das Wohlwollen der Eltern da ist. Meiner Ansicht nach muss man die Schule also nicht komplett neu erfinden.

    So long,
    Corinna

  8. ***wenn der gute Wille aber …

    Meine natürlich: wenn der gute Wille der Direktion und Lehrerschaft, aber auch das Wohlwollen bzw. Unterstützung seitens der Eltern da ist.

    So long,
    Corinna

  9. @Frau_Mahlzahn: „Was ich aber in der Schule _wirklich_ und _wertvolles_ gelernt habe, sind Strategien: Strategien zu Lernen, zur Problemlösung, Wissen, wo man nachschlagen muss, wie man formuliert etc… Und: wie man in so einem Betrieb klar kommt, dass man sich an gewisse Regeln halten muss, dass man eben auch mal mit jemandem klar kommen muss, den man nicht so mag, und so was wie Bedürfnisverzögerung etc.“

    Herzlichen Glückwunsch, Glück gehabt! An der Uni hatte ich damals riesige Probleme bekommen, weil dort plötzlich eigenständiges Arbeiten und Gewichten des Stoffes angesagt war. Die Abbrecherquoten und Überlastung der psychologischen Beratungsstellen sprechen Bände… Ich mußte mir erst mal ganze Bibliotheken von Literatur über Lernmethoden u.ä. einverleiben, obwohl das mit meinem Studium überhaupt nichts zu tun hatte, um einigermaßen klar zu kommen…
    Angeblich sollen Meister in Ausbildungsbetrieben ja auch darüber klagen, daß ihre Schützlinge nicht eigenständig arbeiten könnten und ständig Lob für ihre Tätigkeiten bräuchten…
    Formulieren habe ich durch viel Lesen gelernt. Die Liebe zur Literatur hat bei mir übrigens das Fernsehen entfacht… wohingegen ich irgendwann mal angefangen hatte, mich aus dem Deutschunterricht auszuklinken, weil der eher ein Liebestöter war.
    Soziales Verhalten lernt man am besten, in dem man sich der Gesellschaft aussetzt und nicht in einem der Gesellschaft entrissenem Raum. Aber, okay, ich bin in einer sogenannten, sogar „heilen“ Großfamilie in einem winzigen Dorf, wo die Welt noch in Ordnung war, aufgewachsen. Traurig, wenn die Schule diese Aufgabe übernehmen muß…

    Um ein Mißverständnis zu vermeiden: Ich verteidige hier nicht die Sudbury-Bewegung bzw. generell alternative Schulen, schlicht aus dem Grunde, weil ich mich mit der Thematik so gut wie gar nicht auseinandergesetzt habe. Da ich kinderlos bin (iiih wie asozial…), muß ich, glaub ich, auch nicht wirklich. Aufgrund oben geschilderter Thematik bin ich halt irgendwann auf die Birkenbihl-Methode(n) gestoßen (wie meine diversen Verlinkungen hier unschwer erkennen lassen), und habe angefangen, so’n bißchen über das Thema zu reflektieren.

  10. Liebe Frau Mahlzahn, das ist doch genau das Problem: Daß in der Schule vorwiegend die Kinder aus dem bildungsnahen Elternhäusern klarkommen, weil die von zu Hause genug mitbekommen. Wie sollen denn Eltern Bildungsaufgaben übernehmen, die selber null Ahnung haben? Wollen Sie die jetzt auch zur Schule schicken, damit Sie sich keinen Kopf mehr zu machen brauchen, wie Sie deren Kinder erreichen können?

  11. ****Wie sollen denn Eltern Bildungsaufgaben übernehmen, die selber null Ahnung haben?

    Es ist mag sicher nicht gerecht erscheinen, dass Kinder aus bildungsinteressierten Elternhäusern schon mal klar im Vorteil sind — aber es lässt sich nun mal nicht wegdiskutieren, dass es durchaus auch eine Frage des Elternhauses ist.

    Und ich meine nur, Du sagtest, man dürfe die Schuld nicht immer auf andere — u.a. erwähntest Du die Eltern — abwälzen. Aber im Elternhaus fängt es an! Wenn sich die Eltern nicht interessieren, ob ihre Kinder eine gute Schulbildung bekommen, ob sie ordentlich Deutsch lernen, ob sie eine Zukunft bekommen, dann kannst Du die Schule reformieren wie Du willst und die tollsten Alternativkonzepte entwerfen, das wird nichts bringen.

    Ich finde die Regelschule durchaus verbesserungswürdig, aber sie existiert nicht im luftleeren Raum und ich finde es absurd, den Lehrern noch die Aufgaben zuzuschustern, die eigentlich bei den Eltern liegen (und dazu gehört nun mal, die Kinder wissen zu lassen, wie wichtig eine Perspektive ist)!

    In einem früheren Posting von Frau Freitag war ich mal ganz entsetzt, wie gering das Interesse der Schüler zu sein scheint, was aus ihrem Leben zu machen. Spontan habe ich vermutet, dass das durchaus ein Unterschied sein kann zwischen denen, bei denen es hinhaut mit Bildung und Ausbildung, und denen, denen dieser Traum nicht so vermittelt wird.

    So long,
    Corinna

  12. Natürlich liegt die Verantwortung zum großen Teil bei den Eltern. Aber was ist mit den Kindern, deren Eltern die eben nicht (richtig) wahrnehmen? Pech gehabt?
    Ich befürworte ja eine Elternausbildung (leider schwer zu machen). Aber solange es die noch nicht gibt, sollten die Pädagogen versuchen, auch die Kinder mitzunehmen, die keine guten Voraussetzungen haben und ihnen im Rahmen ihrer Möglichkeiten etwas beizubringen. Klar kann man nie alle retten, aber wenn es einem Teil der Schüler was bringt, hat es sich schon gelohnt!

    PS.: Was ist eigentlich dagegen einzuwenden, wenn ein Lehrling Lob braucht? Anerkennung ist unverzichtbar für die Zufriedenheit. Geld ist nicht alles…

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