Wer sich nicht wehrt – lebt verkehrt

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So, ihr lieben angestellte Berliner Lehrer und Lehrerinnen… wie sieht es aus mit Montag??? Ich hoffe ich sehe euch alle beim Warnstreik! Und ich will hier jetzt keine faulen Ausflüchte hören, so von wegen: “Ich brauche das Geld, ich kann mir das nicht leisten einen Tag…” Ihr könnt noch am Montag in die Gewerkschaft eintreten und dann bekommt ihr das Geld zurück. Also heult mal nicht rum. Und außerdem, wenn wir 6,5% oder vielleicht etwas weniger erstreiken, dann ist das Geld, dass ihr abgezogen bekommt ja ooch schnell wieder drin.
Ich will auch nicht hören: “Aber mein Oberstufenkurs…den sehe ich immer so selten und die Klausuren…” Tough Shit! Ich garantiere euch, dass die Schüler mehr davon lernen, dass sie ihren Lehrer oder ihre Lehrerin vor der Schule haben streiken sehen, als in einer eurer Unterrichtsstunden, zu der sie vielleicht ja sowieso nicht erscheinen werden. Gelebte Demokratie ist doch auch mal ein schönes Stundenziel für eure Schüler.
Und dann will ich auch nicht hören: “Ich habe aber erst zur dritten Stunde, ich komme dann zu euch, zur Kundgebung…” Nix da! Ihr seid gefälligst alle eine halbe Stunde vor Unterrichtsanfang VOR dem Schulgebäude und macht auf unsere Forderungen aufmerksam.
Und ihr lieben verbeamteten Kollegen, die ihr ja auch immer die erstreikte Lohnerhöhung bekommt, ihr unterstützt bitte die streikenden Kollegen, indem ihr sie ermutigt, die Arbeit niederzulegen und ihren Unterricht nicht vertretet. Ihr sollt lediglich die Klassen beaufsichtigen und da kann man dann den Schülern erklären, was Streik ist, was Beamte und Angestellte sind, wie es zu Lohnerhöhungen kommt und so weiter. Und ich kann es euch ja auch noch mal erklären: Lohnerhöhungen gäbe es bestimmt nicht, wenn nie jemand auf die Straße gehen würde. Und wenn es keine Gewerkschaften gäbe, die sich mit den Arbeitgebern an einen Tisch setzen, um zu verhandeln, dann würde sich wohl auch nichts ändern. Streng genommen handeln die Gewerkschaften die Lohnerhöhungen ja nur für ihre Mitglieder aus. Noch strenger genommen dürften dann auch nur die Mitglieder von den Lohnerhöhungen profitieren. Denkt darüber mal nach, wenn euch der Mitgliedsbeitrag zu hoch erscheint. Die Lohnerhöhung nehmt ihr doch auch.

In diesem Sinne wünsche ich allen angestellten Lehrerinnen und Lehrern und allen Erzieherinnen und Erzieherinnen einen erfolgreichen Warnstreik!!!

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44 Antworten to “Wer sich nicht wehrt – lebt verkehrt”

  1. Schwindelinchen Says:

    Voll streng, Frau Freitag!

  2. nadineswelt Says:

    Wenn ich zur angesprochenen Klientel gehören würde, wär ich dabei!

  3. Ein herzlicher Gruß an Frau Freitag und vorwärts im Kampf!!! | Zweitesselbst's Blog Says:

    [...] das ist jetzt wirklich ganz aktuell. Grad unter Wer sich nicht wehrt – lebt verkehrt gefunden. Hat mich auch sofort an alte Zeiten [...]

  4. rotezora. Says:

    J A W O L L !!!!!!!!!!

  5. bambooos Says:

    Sehr gut!!!

  6. Jürgen Says:

    Prima, Frau Freitag. Das gefällt mir. Schau auch mal:

    http://www.zeit.de/2013/06/Lehrer-Schule-Ungehorsam

  7. Mogeister Says:

    Jaaaaaa, richtig!!!! Ich würde sofort, wäre ich angestellte Lehrerin und in der großen Stadt leben!
    Und Ihr LehrerInnen: Bringt bitte meinen Töchtern Zivilcourage bei! Ich betreue sie währenddessen gerne selber und auch die Kinder der Berufstätigen!
    M.

  8. Charly Müller Says:

    Ein sehr sinnvoller Aufruf, Frau Freitag! Aber eigentlich ein Unding, dass er so notwendig ist…

    Beste Grüße,
    Ihr (verbeamteter, deshalb leider nicht streiken dürfender aber die Angestellten stets unterstützender) Charly Müller

  9. ElWiegaldo Says:

    Bei uns an der Schule wird auch gestreikt.
    Ich (als Elternteil) finde das richtig und wichtig!
    Ich wünsche Ihnen und den Kollegen viel Erfolg!

  10. Christian Says:

    Der Aufruf ist gut und berechtigt, aber es gibt da etwas, dass ich nicht verstehe:
    Wieso wird vor den Schulen gestreikt, statt irgendwo wo es gesehen wird?

    Ich vermute dass die Lehrer an den Schulen fast nur auf Menschen treffen, die sowieso ihren Forderungen zustimmen würden: andere Lehrer, Schüler und vielleicht Eltern, mit sicherheit treffen sie aber nicht auf jene Politiker oder Verwaltungsbeamte mit dennen ihre Gewerkschaftsvertreter verhandeln.
    Zudem wären mehrere tausend an einem Ort versammelte Lehrer ein beeindruckenderes Bild als verstreute Lehrergruppen vor den 1370 Berliner Schulen.

    Was soll denn ein Streik erreichen den kein Entscheidungsträger sieht?

  11. Kreuzbergteacher Says:

    Und wir Beamten, sollen wir in unseren Stunden auch nur beaufsichtigen oder unterrichten? Und danach (ich hab ab 10.00 frei) mitstreiken oder Klassen beaufsichtigen. Mann, das ist blöd, dass die uns so zu spalten versuchen, würd gern mitstreiken, denn wir wollen ja auch die Angleichung. Bis Montag dann!

  12. frauhilde Says:

    Viel Erfolg den streikenden Kollegen!!
    Und bloß nicht von dummen Sprüchen und Drohkulisse unterkriegen lassen!

  13. Elli Says:

    Ich will auch! Meine liebsten Lehrerkollegen sind auch nur angestellt. Jetzt fühle ich mich schlecht, weil ich den Lehrer-TÜV bestanden habe und verbeamtet werde. Dabei ist mein Unterricht sicher schlechter als der von Lieblingskollege und Lieblingskollegin. Ich schwör! Aktuell bemühe ich mich um Angleichung im Kleinen durch Keksspenden am Lehrerzimmertisch… aber das gleicht die große Unfairnis sicher nicht aus!

    Um den Nicht-Lehrern das Problem einmal deutlich zu machen: Ich habe zwei Kolleginnen. Kollegin 1 (K1) ist verheiratet und hat zwei Kinder. Sie arbeitet im Moment nur Teilzeit (halbe Stelle), um sich besser um ihren kleinen Sohn kümmern zu können. Sie hat viele Fehltage, weil ihre Jungs oft kränkeln (Kinder halt) und sie auch selbst gerne eine Erkältung mitmacht. Spätestens seit ihrer letzten Geburt hat sie auch deutliches Übergewicht. Verbeamtet wurde sie direkt, als sie eingestellt wurde.
    Kollegin 2 (K2) ist jung, ledig, kinderlos und sehr engagiert, hat eine chronische Erkrankung. In diesem Schuljahr hat sie bisher nur einmal zwei Tage gefehlt. Sie hat eine volle Stelle. Aufgrund ihrer Erkrankung wurde sie nicht verbeamtet, sondern ist angestellt.
    Gucken K1 und K2 nun, was ihnen Netto an Geld von ihrem Job bleibt (sprich bei K1 auch nach Abzug der privaten Krankenversicherung), dann bleibt beiden nahezu gleich viel Geld über. Dafür muss K2 aber doppelt so viele Stunden machen wie K1. Was ist daran bitte fair? Nur weil jemand am Tag X zur Einstellungsuntersuchung gerade das perfekte Normalgewicht hatte und sich die Jahre vorher nie getraut hätte wegen Rückenproblemen oder psychischen Problemen einen Arzt aufzusuchen, bekommt man doppelt so viel Geld für die Arbeit? Das sagt doch echt nichts darüber aus, wie gesund man weiterhin im Beruf bleibt. Und wenn der Staat seine Beamten schon nach studientechnisch kaum sinnvoll belegbaren Gründen aussucht, dann sollte er zumindest so gerecht sein, auch für seine Angestellten so gut zu sorgen und ihnen denselben Nettolohn zu lassen. Alles andere verstößt meines Erachtens enorm gegen das Antidiskriminierungsgesetz und das mehr als viele ach so schlimme Diskriminierungen im Alltag. Weniger Gehalt für Frauen ist für unseren Staat ein Problem, dafür zahlt er selbst übergwichtigen Lehrern (ja, leichtes Übergewicht reicht dafür in einigen Bundesländern) systematisch weniger, indem er diese oft überaus tollen Lehrkräfte nicht verbeamtet. Wo bleibt da die Logik?

    • fraufreitag Says:

      und in berlin wird seit 2004 gar nicht mehr verbeamtet. niemand. egal ob dick oder dünn. krank oder gesund.

      • krizzydings Says:

        ***********
        Die Schule, an der ich Abi gemacht habe, hat mitlerweile ungefähr einen alt/jung anteil von 30%+70% davon sind alt und aus hamburg 30%, jung und aus verschidenen Bundesländern 10% und jung aus berlin mit einem 1,x Stex 60%, um mal deutlich zu machen wofür dieses verbeamtende/nichtverabeamtende-bunsdesländer-problem geführt hat
        ***********

        ich dachte übrigens ,dass man überhauptnicht eingestellt wird, wenn man übergewichtig ist! (janein mein optimiertes sportprogramm gehe ich im märz selbstverständliche trotzdem an) keine ahnung von welcher internetseite ich das schon wieder habe…ich sollte mal lieber den gew-mitgliederbereich danach durchforsten (wo ist eigentlich die mitgliedsbescheinigung wenn man sie braucht???)
        ach und das mit den chronischen erkrankungen als hinderungsgrund ist übrigens eine absurde doppelmoral, da man ja mit behinderung (zB ein Auge ohne Sehkraft)bei gleicher qualifiaktion eher “genommen” wird aber dafür dann nicht verbeamtet wird…nicht zu erwähnen, dass man ja für die chronischen sachen nicht immer was kann…einene besseren /schlechteren Lehrer/menschen macht weder das eine noch das andere aus einem…und den schülern schadet vielfalt im lehrerzimmer sowieso kein bisschen

  14. Newbie Says:

    Danke Kollegin! Jaja, ich weiß wer du ist, hehe! Wir sehen uns Montag früh!

  15. ano Says:

    es gibt ausnahmen. ich habe viele nach dem referendariat gesehen, die direkt verbeamtet wurden. es sind ingesamt vier lehrer gewesen. alle mathe und physik. also, es wird wohl noch versucht, einige zu halten in den mangelfächern.

  16. kinder-sind-unschlagbar Says:

    Bei so viel Zuspruch muss ich doch mal etwas dagegen halten:

    6,5 % hätte ich auch gerne, aber mein Arbeitgeber kann mir das nicht zahlen. Aber die Lehrer werden ja vom Staat bezahlt, da kommt es ja nicht so drauf an, der macht ein paar neue Schulden und zahlt das Geld. Oder wie?

    Vernünftig wären 3,x %. Das passt zu den Lohnabschlüssen der anderen Branchen und ist auch ein vernünftiges Plus. Und am Ende wird es darauf auch hinauslaufen. Wozu also das ganze blöde Getue mit dem Streiken? Wie ein paar Halbstarke, die gegenseitig ihre Muskeln zeigen.

    Wenn die Gewerkschaften demonstrieren wollen, dann wäre in den Ferien genug Zeit dafür gewesen. Das wäre mal ein Zeichen gewesen: “10.000 Lehrer (Angestellte und Beamte) demonstrieren in den Ferien”. Naja – kann man nun wirklich nicht verlangen bei 13 Wochen Ferien im Jahr….

    So – und jetzt bin ich gespannt, ob der Kommentar die Moderation überlebt … :-)

    • Elli Says:

      Es geht nicht darum scharmlos mehr Geld zu fordern, sondern darum, dass in einem Lehrerzimmer am gleichen Tisch Menschen sitzen, die dieselben Fächer und Aufgaben haben, dabei aber einen riesigen Gehaltsunterschied haben, weil ein Teil verbeamtet ist und der andere nicht.
      Ich finde, meine Vergütung ist vollkommen in Ordnung, da brauche ich keine Erhöhung. Aber ich möchte, dass meine Kollegin für denselbe Job dasselbe Geld bekommt.

      • kinder-sind-unschlagbar Says:

        Das Problem ist, dass es in diesem System immer um LINEARE Erhöhungen geht, die dann in aller Regel mit 6 Monaten Verzögerung 1:1 auf die Beamten übertragen werden.
        Wenn es darum geht, strukturelle Ungerechtigkeiten zu verändern, dann ist dieser Streik die falsche Stelle. Und die GEW wahrscheinlich auch der falsche Partner…

        Und: Ich finde 6,5% linare Erhöhung schon “schamlos mehr Geld”. Oder nicht?

    • krizzydings Says:

      hmmm…eigentlich haben frl.krise und frau freitag bisher alles “überleben lassen” was halbwechs kommunikativ ausgedrückt war…wenn leuten arg die wortwahl entgleist hat man mal gelesen, dass sich wer beschwert hat…oder halt die klassischen nogos

      1)Wenn man so argumentiert, dann läuft es darauf hinaus, dass man bei der Bildung sparen sollte, weil man das Geld ja für die banken ausgeben MUSS…und solange wir für die Banken/die EU geld ausgeben muss das geld halt irgendwo wieder reinkommen?
      Wenn Kinder von fairbezahlten Lehrern unterrichtet werden kommt es möglicherweise ja auch dem Staat zu gute?

      2) hmm und wenn man 3 fordert, kommen dann 1,5 dabei heraus…das ist doch quatsch…
      es sollte sowieso eher um bedingungen und berechnungen der arbeit gehen…solange muss man halt einfach geld dafür bekommen für was man tut /”zu ertragen hat” klingt an dieser stelle vlt. ein wenig zu martyrerhaft, allerdings muss man vielen leuten einfach auch was bieten, damit sie (uA in dem bundesland in dem sie ihre ausbildung erhalten haben) bleiben

      3) Was meinst du bitte was es bewirkt , wenn leute in Ihrer Freizeit demonstrieren…naja ein bisschen schlechte presse vielleicht…aber es keine arbeitsbehinderung und schlechte presse ist der staat (besonders das BL Berlin) ja eh gewohnt…und ist ihm in gewissem maße mächtig egal

      • kinder-sind-unschlagbar Says:

        1. Das Bankenthema trägt heute jeder vor sich her, der mehr Geld will. Ich war schon 2009 dafür, die Banke NICHT zu retten, weil ich nicht glaube, dass der Weg “alterntivlos” war. Ich hätte auh Griechenland aus dem EUR entlassen. Ich habe damals gesagt, die erste Millarde, die wir den Banken/Griechenland gegeben haben, war ein großer Fehler. Weil wir dann immer neue Millarden nach schieben müssen, damit die bisher gegebenen nicht verloren sind…
        Trotzdem kann man nicht sagen, weil die Banken/Griechenlandrettung so teuer ist, kommt es auf ein paar Millarden mehr nicht mehr an.

        2. Genau diese Spielchen nerven: Ich fordere 6%, weil ich 3 haben will, ich biete 1,2 %, weil ich höchsten 3 geben kann. Kindergarten!!!

        3. Ich fände es wäre ein starkes Signal, den eigenen Arbeitskampf NICHT auf den Rücken Unschuldiger austragen zu wollen. Man sollte nicht urteilen, was ein solchen Signal bewirkt, solange man es nicht probiert hat.

      • krizzydings Says:

        Mein Argument sind nicht die Banken. Ich finde es einfach nicht gerechtfertigt zu sagen, dass man solange an der bildung spart, bis keiner mehr den job machen will, nur weil man sich mit klammen kassen konfrontiert sieht.

        zu dem anderen sag ich lieber nichts, da ich finde, dass sich so dann jeder irgendwann nur noch um seinen eigenen scheiß kümmert…deutsche unzufriedenheit sollte dazu führen, dass es uns besser geht und nicht, dass es cool ist zu nörgeln (wie volkssport) am besten sind die gut augebildeten selbstständigen, die so tun als hätten sie es sich nicht aussuschen können…

    • Heini Says:

      Ich bin immer wieder irritiert von Forderungen wie x% mehr Lohn. Teilweise stinken mir die Gehaltsunterschiede innerhalb einer Gruppe von Angestellten (bzw. Beamten) viel mehr.

      Es lässt sich auch nur schwer argumentieren, dass einige Mitarbeiter im öffentlichen Dienst am Ende bei gleichen Aufgaben ein erheblich höheres Lebenseinkommen haben (werden) als andere. Ich behaupte, dass solche Unterschiede im Dienstrecht die Motiviation und Leistungsfähigkeit stärker untergraben als die Frage nach der Verbeamtung im Sinne der Jobsicherheit.

      Überhaupt ist es schwer nachvollziehbar, wenn der risikolosere Job höher vergütet wird als der kündbare. Das müsste eigentlich umgekehrt sein, oder? (Ich habe auch nie verstanden, warum Leiharbeiter weniger als die Stammbelegschaft bekommen statt mehr – das nur nebenbei.)

      Im öffentlich Dienst wird imo eine Art Generationenkonflikt ausgetragen. Die neu angestellten Mitarbeiter bekommen eine höhere Arbeitsverpflichtung bei gleichzeitig geringerem Reallohn – das unabhängig davon, dass ich die Verbeamtung von Lehrern als unnötig erachte. Das erhöhte Risiko durch den Rückzug des Staates aus der Altersvorsorge für Angestellte gegenüber Beamten ist dabei sogar unberücksichtig.

      Die ewige Geschichte mit den viel zu langen Ferien kann ich eigentlich nicht mehr hören. Klar frustriert es, wenn man das mit seinem eigenen mickerigen Anspruch von 5 Wochen Jahresurlaub vergleicht. Dafür habe ich einige erhebliche Vorteile dadurch, dass ich den weitgehend freihändig nehmen kann und im Urlaub auch – offiziell – keine mit der Arbeit verbundenen Pflichten wahrnehmen muss. Das ist in den Schulferien im Allgemeinen nicht der Fall wie ich aus 2ter Hand – meine Eltern waren beide Lehrer – erfahren durfte.

      Wenn es Ihnen nicht gefällt, wie sie entlohnt werden, steht es Ihnen auch frei, mit Ihrem Chef über ihr Gehalt zu verhandeln. Das ist im öffentlichen Dienst nicht möglich, da gibt es dafür einen hochgestochenen “Karriereplan” bei gleichzeitig zu wenig Planstellen, um einen halbwegs “fairen” Umgang mit dem “Systemumbau” argumentieren zu können.

  17. Newbie Says:

    kinder-sind-unschlagbar: während die anderen branchen jedes jahr eine erhöhung erhalten, ist der topf an den lehrern schon viele jahre vorbei gegangen. und 13 wochen ferien haben nur die, die sich nicht engagieren und denen ihr unterricht egal ist.

    • kinder-sind-unschlagbar Says:

      Ich glaube nicht, dass Lehrer unterbazahlt sind. In Baden Würtenberg sind sie es jedenfalls nicht. Oder warum verdient ein Lehrer doppelt so viel wie ein Erzieher (der nebenbeibemerkt mit 30 Tagen Urlaub auskommt).

  18. Reffi Says:

    Yay, super! Dürfte ich streiken, würde ichs auch sofort machen! Weiter so!!!!

  19. Tina Klex Says:

    War dabei!
    Wir müssen uns anstrengen, dass am 6.3. noch mehr dabei sind. Dann scheint es ja wohl den nächsten Streiktag zu geben.
    Wir sehen uns dann sicher! :-)

    Tina Klex

  20. hafensonne Says:

    Gewerkschaft… Ja, IhreArgumentation ist nachvollziehbar – die Organisierten erstreiten auch für die Nichtorganisierten Tarifverbesserungen. ver.di fährt trotzdem aber eine manchmal schwer nachvollziehbare Strategie: In unserem neuen Haustarif bekommen nur diejenigen noch volles Weihnachtsgeld, die zu einem Stichtag X ver.di-Mitglied waren. Überflüssig zu erwähnen, dass zahlreichen Mitarbeitern dieses, wenn überhaupt, erst NACH diesem Stichtag mitgeteilt wurde. Noch überflüssiger die Erwähnung, dass eine einfache Rechnung ergibt, dass die zu zahlenden Gewerkschaftsbeiträge den Verlust beim Weihnachtsgeld übertreffen. Warum sollte ich also bei ver.di, dann auch noch infolge einer Erpressung, eintreten? Am überflüssigstens übrigens das pikante Detail, dass zumindest meine Entgeltgruppe auch noch um die 200 Öre weniger verdient als zuvor. ver.di? Nein, danke.

  21. Charley Says:

    Streikende LEHRER? Gleich Arschtritt und auf Wiedersehen! Mannmannmann, armes Deutschland!

  22. unica Says:

    Bei dem aktuellen Streik geht es übrigens nicht nur um angestellte Lehrer.

    Erzieher des öffentlichen Dienstes Berlin und Erzieher in den Eigenbetrieben (übergeleitet) Berlins warten immer noch auf eine angemessene Bezahlung, die ihrer anspruchsvollen und höchst verantwortungsvollen Tätigkeit entspricht. Und zudem wollen die Arbeitgeber (Länder) den Urlaub kürzen. Bis zu vier Tage im Jahr weniger!

    Wollte ich nur mal einwerfen……

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