Okidoki?!

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Heute Hitze, dann Schnitzel mit Blumenkohl, dann Magen!!!
Frl. Krise beschwert sich heute in ihrem Eintrag über den Verfall der Sprache ihrer Schüler bei zu großer Wärme. Aber ich muss mich hier mal über den Sprachverfall der Erwachsenen auslassen. Jedes Chill mal dein Leben ist mir lieber, als ein engagierter Zuhörer, der mir seine Zustimmung zu meinem Mitteilungen ständig mit einem “OKAY?!” bestätigt.

“Frau Schwalle, du glaubst gar nicht, was mir eben in der Achten passiert ist. Also, ich gehe rein und da kommt Enes.”
“OKAY?!”

Was soll dieses OKAY????? Immer mit so einem leichten Fragezeichen. Und das macht nicht nur Frau Schwalle, das höre ich ständig. Wer hat denn damit angefangen? Wo kommt das her? Was soll das? Was will man damit ausdrücken. Okay?!
Soll das sugerrieren, dass man so voll zuhört, dass man voll dabei ist – sozusagen Ganz-Ohr-ist. Ich bin voll genervt davon. Erst jahrelang ständiges “nicht wirklich” oder “zum Bleistift” und jetzt wird man in seinen Erzählungen durch ein bescheuertes “OKAY?!” unterbrochen.

Der Deutschlehrer – sprachlich immer hoch modern und extrem auf dem Laufenden – okayt schon seit fast einem halben Jahr. Der hat sich außerdem – wahrscheinlich durch die Arbeit mit unwissenden Grundschulkindern – angewöhnt, immer so Verständnisgeräusche in seine Mitteilungen zu streuen. Er sagt was und guckt dann nach jedem halben Satz, ob ich das auch verstanden habe.

“Ich war neulich noch in diesem seeeehr guten Restaurant. Hinten an der Baustelle – ne?”
Was soll ich nun damit anfangen. Soll ich jetzt mit einem OKAY?! bestätigen, dass ich noch da bin?

Schön auch die Leute, die immer ein “Verstehst du was ich meine?” an jeden Satz hängen. Das geht so in die Richtung Schülersprache – die fangen ja fast jeden Satz mit “Ganz ehrlich?!,…” an. Was soll das eigentlich heißen?
“Frau Freitag, ganz ehrlich?!,… ich habe gestern… blah blah blah.” Ganz ehrlich? Lügen sie sonst nur? Müssen sie extra betonen, dass sie jetzt mal nicht lügen? Oder wollen sie ausdrücken, dass sie diesmal ehrlicher als ehrlich – nämlich ganz ehrlich sind?

Liebe Erwachsene, liebe Schüler, achtet bitte auf eure Sprache. Nehmt doch nicht jeden Scheiß an. Dieses OKAY?! geht gaaaar nicht! Falls Ihr, meine lieben Leser euch das auch angewöhnt habt, dann sollt ihr ab jetzt jedesmal, wenn ihr das sagt an mich denken. Ganz ehrlich? Gewöhnt euch das doch bitte bitte ab und streut lieber ab und zu ein gepflegtes “Chill mal dein Leben” ein!

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42 Antworten to “Okidoki?!”

  1. frlkrise Says:

    Hömma, Frau Freitag, jetzt chillen Sie ma Ihr Leben! OK? So schlimm ist das mit dem ok ja nun auch wieder nicht, ne?

  2. Kamikaze Says:

    uuups, zu dieser Liga gehöre ich wohl auch. Ich sag auch immer Okay, um meinem Gegenüber das Gefühl zu geben, dass ich voll bei der Sache bin und mich für das was er sagt interessiere. Hab einen Bekannten, der spricht in jedem Satz immer das letzte (vermutete) Wort mit, wenn ich etwas erzähle. DAs kann auf Dauer auch nervtötend sein. Na dann werde ich noch oft an dich denken, Frau Freitag, bis ich mein Okay abgestellt hab…
    Viele Grüße aus Bisingen (Hier genießen wir noch unsere Sommerferien)
    Katja

  3. krizzydings Says:

    Miauuu… Peace & Freedom und BRAVÓ&merci pour cette chanson!

  4. Silke Says:

    Danke für diesen Beitrag, ich dachte, ich wäre alleine auf der Welt und zu empfindlich/altmodisch/ungechillt.
    Schlimm finde ich auch, hinter Feststellungen ein Fragezeichen zu sprechen. “Mit wem warst Du im Kino?” “Mit meinem Bruder?” Ja, weiß ich doch nicht, musst du doch wissen, ob das dein Bruder war!!

    Das haben wir den Synchronsprechern zu verdanken, die mit der amerikanische Betonung auf deutschem Text die Sprechweise der jungen Fernsehjunkies verpesten. Denen bzw. den Übersetzergenies haben wir auch das “nicht wirklich” zu verdanken.
    Boh ey, jetzt geht mir das mal kurz besser :)

  5. sbeedy Says:

    Ich bin da ganz bei Ihnen. Okay geht gar nicht. Ganz ehrlich!

    Jetzt echt mal. (Wirklich! Genau die genannten Beispiele gehen mir auch immer wieder auf den Keks … Ups, das war jetzt 90er. Oder 80er?)

  6. Jürgen Says:

    Aus dem Herzen gesprochen, Frau Freitag!
    Mein Reizwort ist “genau”. Damit bestärken sich junge und alte Doofköpfe während irgenwelcher Ausführungen ständig selbst.

  7. die Schmith Says:

    Ohkeem, dann gelobe ich den Versuch einer Verbesserung. ;-)

  8. GW Says:

    hm… klingt ein wenig nach aktivem zuhören… ähh… okay?

  9. Siggi Says:

    Hier, echt ey,
    Sie sprechen mir aus vollem Herzen, Frau Freitag.
    Hat mich schon von Beginn an genervt! Ist ja nicht bloß ein “o.k.”, sondern ein “okäiiii?”. Ab und an möcht ich mich da schreiend auf dem Boden wälzen.
    Meist heißt das nämlich “ismirvölligegalwasdudalaberst”,
    Ich antworte oft : “Ja, okääääiii? !”
    Macht die Menschen dann ein wenig perplex. Hähähä.

  10. welt2 Says:

    Ich hätte noch zu bieten: “Ichsachma” – was ehrlich gesagt schon etwas veraltet ist , aber mich auch endgenervt hat. Ich kannte Leute, die haben das zweimal in einem Satz benutzt, schwöre!
    Wo ich bisher der einzige bin, den das stört ist das ständige “Halloo”- Geflöte. Komm ich bei KAISERs an die Kasse grüßt mich die mir bis dahin völlig unbekannte Kassiererin mit einem fröhlich gezwitscherten “Hallo”, als wären wir seit langem beste Freunde, hätten uns nur aufgrund widriger Umstände leider ewig nicht gesehen. “Gehts noch?” möchte ich dazu immer sagen, lass es lieber, weil ich denke, “die arme Frau hat womöglich noch nie über ihren eigenen Sprachgebrauch nachgedacht und würde überhaupt nicht verstehen, was ich jetzt moniere, sie meint es doch nett,…”. Nebenberuflich führe ich eine Art Wörterbuch pädagogischer Sprachmonster, das steht das “chillen” längst schon drin. Das tötet mich nämlich auch fast überhaupt gar nicht – wenn es auch für sich in Anspruch nehmen kann, wenigstens ein Direktimport zu sein, der im Herkunftsland in der selben Bedeutung verwendet wird. Wäre sehr verbunden für weiteren semantischen Austausch über jugendsprachliche Stilblüten. LG, Welt2

  11. Andrea Says:

    Dieses “Okay?!” kannte ich bisher nur von meinem Bruder. Bei ihm hört es sich mal an wie “kann ich ja kaum glauben, aber wenn Du meinst” und mal wie “bis hierhin hab’ ich’s verstanden, kommt noch was?”. Total nervig.
    Aber noch schlimmer finde ich das Auslassen von Wörtern, explizit Verben. z. B. “Kann ich mal das Wasser?” Ja was denn, bitte? anschauen, wegschütten, haben,…….. ?

  12. alltagimrettungsdienst Says:

    Ich finde dieses “Okay” nicht so nervig, da gibts weit aus schlimmeres so wie “Alter” etc. Da stellen sich mir die Nackenhaare, ganz ehrlich..und chill mal dein Leben..hat aber einfach was ;)

  13. Annika Says:

    Erinnert mich irgendwie an Mr. Mackie, mmmkay?
    Der sagt das auch immer nach jedem Satz … oft mit der Pause dazwischen …. …., mmmkay? Ein kleiner Running-Gag bei Southpark. :-)

    PS: Ich habe letztens von Zaz tatsächlich “Je veux” im Radio gehört, daraufhin bei amazon das Album runtergeladen – und plötzlich sehe ich einer meiner Lieblingslieder in ihrem Blog. Jetzt sind Sie mir definitiv sympathisch!

  14. JÄCKPOTT Says:

    Dann achten Sie und Frl. Krise doch auch bitte mal auf ihre Sprache…ich krieg nämlich Augenkrämpfe wenn ich sowas wie JÄCKPOTT oder HÄNDY oder HÄPPY oder KÄPPI lesen muss. Wenn schon Englisch, dann doch bitte richtig. Und nicht diese pseudo-eingedeutschten Lehrervarianten. *würg*

  15. zahnwart Says:

    OKAY?! (Danke fürs Posten des Zaz-Chansons, sehr niedlich, sehr schön, auf lange Sicht sehr nervtötend, ne?)

  16. RogueEconomist Says:

    Schön finde ich auch eine Redewendung, die ich hier oft bei Jugendlichen höre, und dann auch wirklich hinter jedem Satz: “Weiss wiesch mein?!” Auf Hochdeutsch soll das wohl ein “Weisst du was ich meine?” sein, und ich glaube schriftlich lässt sich dieses “Weiss wiesch mein?!” gar nicht richtig darstellen…
    Aber aktives zuhören ist so eine Sache. Man sollte es damit nicht übertreiben. Und vorallem Leuten nicht das Gefühl geben, als höre man einem Kind zu, das Aufmunterung braucht. Mich treiben aber auch Leute in den Wahnsinn, die in einem Gespräch meinen dauernd den Namen ihres Gegenübers sagen zu müssen. Finde ich ebenso schrecklich. Ich würde dann immer gerne “Ja, ich weiss wie ich heisse!” schreien. Okay?!

  17. Tades75 Says:

    Damals im Deutschkurs habe ich immer die Laberbacken gehasst, welche jede Nichtigkeit, jede Information, die man mit einem Satz ausdrücken konnte in 5-6 langen Sätzen ausdrücken mussten. Dachten wohl, so könnten sie ihre mündliche Note verbessern.
    Meistens begannen besagte Sätze immer mit “ich meine, …”.

    Immer wenn ein Satz so begann rollten sich mir die Fingernägel auf.
    Oder eine gerne genutze Floskel des Proll-Deutschen : “…,verstehse ?”
    *würg*

  18. idriel Says:

    Ich finde es gibt verschiedene Bedeutungen für OK. Ausser dem üblichen ganz normalen “Okay” wie: “okay, hab ich verstanden, zustimmung, mache ich”
    kenne ich auch das hier vielleicht gemeinte “Okeeeeeeeeh?” – wie: “waaaas? DAS ist passiert?! Wie doof/unglaublich/schräg ist das denn! Erzähl weiter, ich bin gespannt”
    Aber jeder hat so seine roten Tücher was die lebendige Sprache angeht.
    Bei mir ist das derzeit das von manchen Leuten zu oft verwendete “Isso, kann ich nicht ändern!” (obwohl man mit keiner Silbe behauptet hat, das “es” deren Schuld wäre, nicht so ist, oder von denen geändert werden sollte!)

  19. Kristina Says:

    Ja, Frau Freitag, mich nervt das auch. Mein Lieblingsspruch ist “…sag ich jetzt mal”. Das hört man z.B.oft im Fernsehen, wenn Leute zu irgendwelchen Themen befragt werden. Warum sagt mir jemand, wenn er jetzt was sagt, dass er jetzt was sagt? Ich bin doch nicht doof, ich merk doch, dass der jetzt was sagt!

  20. Heini Says:

    Also des Schlimme is’ halt, des man die Konver… des Reden so halt komplett also unterbricht, wenn man praktisch so nich’ unterbricht mit O.K. halt, verstehn’se? Ganz ehrlich jetzt ma’, ich telefonier’ dauernd mit so Leuten, die da ständig glaube’, wann ich net alle so Sekunden – kommt mir vor – bestätige, des ich da noch zuhöre’ tu’, denn frage die mich, “hams verstande’?”.

    Weisst’ des ist halt komisch. Ich will da mal ein Blei… Beispiel geben. Ruft einer an, ich melde mich so: “Heini spricht, Firma Schlau, guten Tag”, der sagt “Grüß Gott, blbl (Namen verstehe ich selten, ist aber sicher Absicht – net von mir!), Firma Bescheid, ich hätte da ‘ne Frage”. Jetzt kommt mein obligatorisches und sinnloses “Ja?”, woraufhin dann wieder so kommt “Also, wir ham da so ein Bauwerk, da haben wir ein Problem” (ok, wir sind ne Baufirma, darauf wär’ ich allein net gekommen). Pause. Pause wird länger. Noch länger. Gletscher verschieben sich, Kontinentalplatten wandern. Ich werde sicher nicht schwach jetzt. “Versteh’n ‘se?”. “Natürlich Herr (murmel), wie können wir Ihnen denn weiterhelfen?”.

    Mit ein bisschen Glück bekommt man jetzt des Problem geschildert. Mit weniger Glück wandern wir so weiter vom Kabrium zum Perm oder vom Paläozoikum zum Mesozoikum, bis ich hoffentlich alle wichtigen Fragen mit viel “OKAY” und “Versteh’n Se?” beantwortet habe, um ihm dann sagen zu können, ob wir das machen können oder halt nicht bzw. welche Informationen ich brauche.

    Verstehn’s Frau Freitag. Des ist halt grad des. Die Leute brauchen immer eine Bestätigung, des man da noch da ist. Ohne “OKAY” gehn so Gespräche net weiter. Zuhören können ohne Unterbrechung ist total out. Spätestens nach 1 Minute brauchen wir das “OKAY” sonst geht nix weida. Is traurig, is aber so.

  21. Alex Says:

    weißtewieischmein? :-)

  22. DieEva Says:

    Schön, dass auch der Deutschlehrer “okait”. :-)
    ICh denke, dass ein ok aber noch geht. Mein ehemaliger Sportlehrer und Stufenleiter (!) hat fast jeden Satz mit …”halt eben dabei oder so etwas” beendet. Er hätte seine Redezeit um die Hälfte verkürzen können, wenn er dieses blöde Fülsel weggelassen hätte.

  23. Hans Says:

    Dieses “ohkäiii?” ist mir zum erstenmal so richtig in der Serie “Southpark” aufgestossen (deutsche Übertragung), dort gibt´s ausgerechnet einen Schulpsychlologen, der es über alle Maßen strapaziert. In der “heutigen” Jugendsprache wird´s eigentlich meist genutzt, um das, was der Gespächspartner belehrend und einfließend äußert, sehr in Frage zustellen……Zuhören ist eben doch eine Kunst.

  24. Karl Eduard Says:

    Das OKAY kommt von der Serie Southpark. Die haben da so einen vertrottelten Schul – Psychologen, der jeden SAtz mit einem hingenuschelten “Hm Kay” oder so beendet.

  25. NescafeKid Says:

    Danke für diesen Beitrag.
    Das “Okay?”-Phänomen als Produkt des Synchronsprecher-Deutsch-Irrsinns ist in der modernen Angestelltenwelt ja hochwichtiger Bestandteil der allenthalben blühenden Beschwichtigungssprache geworden. Als ähnliches Abmilderungs-Tool wirkt das in jeden zweiten Satz eingeschraubte Adverb “irgendwie” – der (innerlich oft hochgestresste und überforderte) Schwallende erscheint, indem es ihm andauernd über die Zunge purzelt, als lockerer Zeitgenosse, der sich in seinen Aussagen nicht festlegt und “allgemein entspannt” durch die Landschaft schleicht. 
    Weitere Synchrondeutsch-Errungenschaften übrigens auf dieser interessanten Seite:

    http://uebersetzungsfallen.de

  26. Cris Says:

    Ist das nicht eine Modeerscheinung die dann von einem nächsten Wort abgelöst wird?

    Meine Kinder sind in der “Boah wie geil Phase”

  27. praline Says:

    Sie haben wir aus der Seele gesprochen! Ich empfinde das Okeee immer so bißchen als: ” ja, ja, quatsch du nur und ich hab meine Ruhe. Bei “genau” reagiere ich noch sensibler. Es wirkt auf mich wie: Das habe ich immer schon gesagt und gedacht, jetzt endlich hast du das auch kapiert.

  28. Anja Says:

    Mich nervt´s auch. Und auch ich dachte, dass das bislang nur mir aufgefallen ist und nur mich stört…

  29. schwindelinchen Says:

    Also ich finde: geht gar nicht geht gar nicht, ganz ehrlich.

  30. antojoh Says:

    Ertappt! Ich gelobe Besserung! Ehrlich! Okay?

  31. KC Says:

    Ganz schlimm ist das bei Leute, die im Verkauf von Versicherungen etc. beschäftigt sind, weil die immer so ein Pseudo-Interesse an den Geschichten von ihren Kunden heucheln müssen…aber richtig übel wird es erst, wenn man es mit Menschen zu tun hat, deren Dialekt vorsieht, Gutturale weich auszusprechen…
    Ich glaube allerdings, dass diese Phänomen irgendwie aus Amerika kommen muss, denn verstärkt nehme ich es immer bei amerikanischen Austauschstudenten war; in diesem Land scheint die Hälfte der Kommunikationsmittel nur aus Small-Talk-Floskeln zu bestehen, selten mal, dass einer von denen tatsächlich eine Aussage macht :D

  32. EDVler Says:

    Das mit dem Okay muss ich mir merken.. Wenn ich alle 1-2 Minuten ein Okay loslasse, könnte das funktionieren. Viellleicht gibts da ja ne App dafür…

    Ich bin sonst eher etwas wortkarg. “Hörst du mir überhaupt zu?” “Hier wäre eine Antwort angebracht” sind typische Sätze, die in den endlosen Konversationen mit meinem Frauchen immer wieder fallen. Was die Leuts auch immer die ganze Zeit zu bereden haben. Es gibt kaum ein Thema, das nicht durch ein kurzes, sauber intoniertes Grunzen ausdiskutiert wäre.

  33. umblaettern Says:

    Ich mach das auch , aber nur in folgender Situation:

    Freundin: “Gestern, da hab ich den Hans Peter im Supermarkt getroffen.” [Effekthaschendes, eindeutig zu lange dauerndes Schweigen mit bedeutungsvollen Blick,wobei die Aussage mal so GAR keine Bedeutung für mich hat. Wahrscheinlich weiß ich nicht mal, wer Hans Peter ist. Oder habs vergessen.] Ich: Okay?! [Heißt: Wenn du mir was zu sagen hast, SAG ES!]

  34. Tschüch Says:

    Ganz ehrlich kann ich erklären! Schauen Sie sich mal irgendein Interview mit diesem Rapper aus Lichterfelde an – der sagt das in jedem 2. Satz.

  35. Snu Says:

    Boah, Frau Freitag! Aus der Seele, aber GANZ tief aus der Seele sprechen Sie mir da. Gut, neulich hielt ich einen Vortrag und ein Herr in der ersten Reihe strahlte mich die ganze Zeit an und sagte hinter jedem meiner Sätze sehr laut “Ja!”. Das fand ich erst merkwürdig, dann aber toll. War sehr aufbauend und ermutigend und so. Besser als gegen die Zuhörerwand zu sprechen. Aber “Okay?” geht gar nicht. Noch viel schlimmer ist allerdings “Verstehe!”. Besonders hinter Banalitätensmalltalk. “Verstehe!”. Da sag ich dann immer “Das ist schön. Ich hab’s auch extra nicht allzu kompliziert ausgedrückt.”

    Macht man sich keine Freunde mit, erheitert einen selbst aber ungemeint.

    Ich mag Ihr Blog. Sehr.

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